Schneeschuhwandern: Langsam und unaufhaltsam

Wallberg mit Blick ins Tegernseertal

Wallberg mit Blick ins Tegernseertal

Ich kann kein Skifahren. Splitboards sehen scheiße aus. Aber ich möchte Skitouren gehen. Die Schnittmenge aus Wunsch und Wirklichkeit sind Schneeschuhe. Es gibt sie in allen Formen, Ausstattungen und vor allem in jeder Kostenlage bis fast 300 €. Meine Wahl: ATLAS 925.

Warum? Ich hatte schon ein paar Mal Leih-Schuhe aus Plastik von Tubbs. Die sind zwar schön leicht, aber nerven bei langen Touren im Backcountry, weil sie klackern. Jeder Schritt wird begleitet von einem “Klack”, wenn das Fußteil auf den Rahmen trifft. In einer fast vollkommen stillen Umgebung (sonniger Schneehang weit abseits von Skipisten) stört das immens. Also sollte es ein Paar sein aus Alu und “Nytex”, einer Art LKW-Plane. Und das Beste: Der Winterschlussverkauf senkt den Preis von 160 auf 100 €. Für das Geld gibt es sonst nur die Klacker-klacker-Schuhe.

ATLAS 925 Schneeschuhe - kein Klackern und schnell geschnürt. Perfekt für störungsfreie Touren im Tiefschnee

ATLAS 925 Schneeschuhe – kein Klackern und schnell geschnürt. Perfekt für störungsfreie Touren im Tiefschnee

Ausstattung: Highspeedbindung und böse Krallen
Was mich an den Modellen von Atlas am meisten überzeugt hat, ist die sogenannte Wrapp-Trail-Bindung. Man zieht am Riemen, ruckelt noch etwas nach und schon sitzt der Schuhe superfest. Der Fersengurt ist aus Gummi, aber auch bei tiefen Minusgraden bleibt der geschmeidig und hakt einfach ein. Durchdacht sind kleine Halter, die die losen Enden von Gurt und Bindung einfangen. Die 925 sagt im Übrigen nur aus, für wen die Schuhe passen: Menschen zwischen 54 und 91 kg. Für schwerere kommt Modell 930 zum Tragen. Für Mädels gibt es die Elektra-Serie. Apropos Gewicht, die von ATLAS angegebenen 1,91 kg für das Paar 925er, konnte meine Waage nicht verstehen – auf der Anzeige stehen 2,4 kg (ohne Schnee).

Schneeschuhe im Einsatz am Wallberg

Schneeschuhe im Einsatz am Wallberg

Durch die Art, wie die Bindung an den Rahmen befestigt ist (“Free-Rotating-Federung”), geht es sich auf den 925 sehr angenehm, der Rahmen selbst ist vergleichsweise schmal, was das Sich-selbst-auf-die-Füße-Treten nach kurzer Zeit minimiert. Natürlich geht man in Schneeschuhen völlig anders als in Wanderstiefeln: Die Füße müssen höher gehoben , vor allem bergab, und das Gewicht muss bergauf kaum, bergab aber ein ganzes Stück nach hinten verlagert werden. Ein kleiner Muskelkater nach der ersten Tour ist daher nicht auszuschließen. Vor allem aber die Krallen der ATLAS-Schneeschuhe sind mächtig bissig bei Firn und Eis. Man hört es krachen beim Gehen, aber gerutscht wird nicht. Bergauf hat man fast ein Steigeisen-Feeling.

Den Wallberg von der Sonnenseite besteigen
Meine erste Route mit den neuen Schneeschuhen war der Aufstieg zum Wallberg am Tegernsee über den Südhang, Startpunkt der Sutten-Sessellift. Die GPX-Datei fürs Navi gibt es hier – wobei der Auf- und Abstieg als grobe Richtungsvorgabe zu verstehen sind, denn mit den Schneeschuhen kann man eben (fast) überall hoch und wieder runter. Einzig das Gefälle und die eigene Kondition beschränken die Ambition. Nach zwei Stunden Aufstieg mit wenigen bis gar keinen Kontakten steht man auf dem touristisch sehr überlaufenen Wallberg und sieht die Menschen mit Turnschuhen oder Moonboots herumstehen. Ich kann in diesen Momenten nicht ein gewisses Überlegenheitsgefühl verdrängen: Ich bin aus eigener Kraft, abseits der Wege hier hin gekommen – ihr setzt euch in die Wallbergbahn und fahrt hoch und wieder runter. Und wie viel entgeht euch dabei?!

Die Siebli-Fälle in Eis und der Blick auf Roß- und Rotkopf.

Die Siebli-Fälle in Eis und der Blick auf Roß- und Rotkopf.

Nach einem Gipfelmahl nehme ich den Abstieg – mittlerweile schon im Schatten, aber mit Blick auf die immer roter werdenden Gipfel von Roß- und Rotkopf. Nach gut fünf Stunden fasse ich zusammen: Gamaschen sind für den Abstieg ein nützliches Gimmick, weil ich mir doch ordentlich Schnee von hinten gegen die Waden schaufel. Außerdem stelle ich wieder fest, dass Schneeschuhe ihren eigenen Geh-Rhythmus und -Ablauf fordern, aber mich damit auch zu ruhigen Bewegungen zwingen. Es ist wie Wandern, aber anstrengender. Durch die Freiheit, den Weg einfach verlassen zu können, stellt sich aber – zumindest bei mir – noch mehr das Gefühl ein, ein Teil der Natur zu werden. Teil des Elements Erde.

Blick nach Kreuth runter, die Gipfelkapelle auf dem Wallberg, das Tegernseertal mit Dunstschleier und der Rückweg über die Südflanke

Blick nach Kreuth runter, die Wallberg-Gipfelkapelle, das Tegernseertal und der Rückweg über die Südflanke.

Es bewegt sich … wieder!

Nach langer Abwesenheit bewegt sich hier wieder was. Starten wir mit neuer Kraft in das Jahr 2015. Auf Füßen, auf einem Brett, auf zwei Reifen. Bis zur ersten MTB-Tour ist es noch ein wenig hin. Die letzte Snowboardsession war vor kurzem. Also ‘raus vor die Tür zum Training: Bewegung am Boden.

Winterlandschaft bei Kißlegg

Winter im Allgäu – und kein Mensch zu sehen.

 

 

Elementerde ist angekommen und hat gleich etwas verloren

Gestohlen, aber nicht vergessen

Gestohlen, aber nicht vergessen

Hallo, Servus, Moin und Tach … aus München.

Nach einer etwas längeren Umbauphase ist Elementerde in München angekommen. Ich wohne, arbeite, laufe und radle jetzt hier … und schreibe wieder meinen Blog! Alles ist neu: Neue Stelle, neue Kollegen, neue Wohnung, neue Stadt … aber halt! Aus München bin ich erst vor etwas mehr als drei Jahren weggezogen und so viel hat sich nicht verändert. Ich bin also froh, jetzt meinen Posts ein #münchen beisetzen zu können. Tschööö @köln! Und ich freu mich euch wieder mit Geschichten aus meinem natürlichem Habitat erzählen zu können; aus dem Element Erde, das sich eben jetzt in Bayern befindet.

Aber oh weh! So viel habe ich zwar jetzt an Berg, Fluss und Stadt dazugewonnen, aber gerade vergangenen Woche stand ich mit Schock geweitetem Mund im Keller und starrte auf den Platz, wo ein paar Tage zuvor noch mein geliebtes Scott Genius 20 stand. Böse, bitterböse Menschen … nein WiXXXer habe das Rad aus dem Keller, aus einem Verschlag geholt, dabei das Fahrradschloss geknackt ohne Dreck zu machen und NUR das Scott mitgenommen!

Nachfolgend stand eine Polizeistreife bei mir vor der Türe, um den Fall aufzunehmen. Als regelmäßiger Tatort-Zuschauer an das Procedere gewohnt, habe ich alle Fragen routiniert beantwortet, die Beamten mit Fakten zum Rad überschüttet. Als dann der Satz fiel “Dann ruf jetzt mal die Spusi an!” hoffte ich insgeheim, dass gleich auch noch Batic und Leitmayr zu Besuch kommen.

Die Dame von der Spurensicherung hat mir dann noch ein paar interessante Facts verraten:

1) In München gibt es eigentlich nur drei Modelle für Kellerabteile.
2) Das Metall unseres Modells ist extrem günstig für Diebe, weil kaum Fingerabdrücke zurückbleiben.
3) Besonders beruhigend: Wenn nur eins und gleich das beste Rad gestohlen wurde, kann man von gezielter Beobachtung ausgehen…

Die Aufklärungschancen bei Fahrraddiebstahl sind bekanntlich gering, oft gehen die Bikes sofort ins Ausland. Ich verabschiede mich also bei meinem treuen Freund Scotty, mit dem ich drei große Touren (eine mehrtägige Tour durchs Allgäu, den letzten AlpenX und die Tour d’Eifel) gemacht habe und noch einige 1000 Kilometer an Rhein, Isar, Königsforst, Tegernsee und im Bergischen Land zurück gelegt habe…  es war hart, aber wir sind immer angekommen! Danke.

– – –

Und weil ich nicht ohne (m)eine heiße Maschine sein kann, habe ich schon meine Fühler ausgestreckt und da ‘was Feines am Tegernsee entdeckt. Zeitlich kam der Raub meines Rades dann zumindest passend zum Herbstverkauf vieler Hersteller… und was ist ein besserer Motivator für die kalten Herbst- und Winterrunden mit dem Bike als ein neues?! :-)

 

 

AktivRadfahren: Öko-Bikes mit Stil

Rad aus Bambusrohren steht in leerer Halle

Bambusbike aus Berlin von Ozon Cyclery – viel grüner als Alu und schick dazu

Nur kurz für die Öken, Bios und Fundamental-Radler unter euch: In der aktuellen Ausgabe (VÖ 31.5.) der “AktivRadfahren” findet ihr einen Artikel von mir zum Thema Nachhaltige Rohstoffe im Fahrradbau.

Öko-Renner – Spannende Radkonzepte aus Bambus & Karton. 

Online sind die Artikel leider erst später oder gar nicht. Also werft mal einen Blick in das schöne Magazin, mit Bildern wirklich sehenswerten Fotos von rustikalen Bambusrädern aus Berlin bis zu futuristischen Bikes aus Pappe.

Viel Spaß beim Lesen!

Linktipp: TAZ – Kampfradler in Berlin

Ein Fahrradverbotsschild vor unscharfem Hintergrund

Fahrräder verboten – Kampfansage?!

Nur ein kurzer Eintrag heute.

Zum Thema Fahrrad vs. Stadtverkehr hatte ich mich ja schon im Artikel zum Deutzer Ottoplatz ausgelassen. Gestern erschien in der TAZ ein wirklich anregender Artikel zum sogenannten “Kampfradler”. Die einen verweisen darauf, dass Biker nicht kämpfen, sondern lieber die bestehenden Gesetzeslücken beispielsweise für Critical Mass Fahrten nutzen, ansonsten den Ruf der Radler nicht weiter ruinieren sollen. Die anderen -so auch der Autor des TAZ-Artikels – stellt eine ganz andere These auf, die in Richtung des “shared space“-Ansatzes geht: Weg mit den Ampeln – rechts-vor-links für alle! Das entspricht nicht nur der Elementerde-Meinung, sondern auch der täglichen Erfahrung.

Regelverstöße, die Leben retten – TAZ, 30.5.13

Viel Spaß beim Lesen, Auf- und Anregen, beim Biken!

Vitus 979 – Pioniergeist der 80er

Ein echtes Vitus 979 Duralinox vor unechtem Franz Marc

Ein echtes Vitus 979 Duralinox vor unechtem Franz Marc

Ich war sehr unvernünftig und habe ein neues, altes Rennrad gekauft … einfach so. Weil ich ihm angesehen habe, dass es eine Besonderheit, eine Rarität, kurz: ein Klassiker ist.

Ich schlendere also über den Gebrauchtfahrradmarkt an den Köln Arkaden, will nur mal ganz beiläufig schauen, was da so gibt. Und dann sehe ich plötzlich bei Herrn Heckmann ein schwarz-silbernes Rad stehen. Schon als ich zielsicher darauf zusteuere, kommt er gelaufen. Wir kommen ins Gespräch und … völlig Impuls gesteuert, sitze ich auf einem Vitus 979 Rennrad, dessen neuer Besitzer ich auch rein rechtlich bin.

Dass das Rädchen ein Schatz war, hatte ich gleich im Gefühl, als ich die ungewöhnliche Rahmen- und Gabelbauweise sehe. Aber nach einer nachgeordneten Recherche darf ich hier nun ein kleines aber schönes Kapitel des Radrennsports präsentieren – frisch geputzt und voll funktionstüchtig.

8,9 Kilo schon in den 80ern

Dieses wunderbare Exemplar der Rahmenschmiede Vitus, die es noch heute gibt, datiert vermutlich ins Jahr 1985 zurück. Das verrät zumindest die hinteren Bremsen durch eine kleine Prägung. Die Produktlinie dieser Vitus-Rahmen wurde aber schon etwas früher vorgestellt. Und das war revolutionär! Die Firma “Bador” aus Saint-Etienne in Frankreich, die hinter der Marke Vitus stand, hatte als eine der ersten dünne Rohre aus Alu-Magnesium-Legierung gemufft, verklebt und in fünf Farben (schwarz, blau, silber, rot, grau) angeboten, “Duralinox” genannt. Damit war das Vitus unter den ersten Rädern, die den bis dahin dominanten Stahlrahmen Konkurrenz machte – 30% leichter und, durch die größere Flexibilität des Alus, auch komfortabler. Ausgestattet mit einer Shimano 600 und dem damals unerhört niedrigen Gewicht von 8,9 Kilo trat das Vitus 979 auch bei zahllosen Profirennen an: Sean Kelly absolvierte darauf mehrmals die Tour de France.

Vitus auch bei Karbon ganz vorne

Bei ihrer zukunftsweisenden Bauweise mit Alurohren erstaunt es nicht, dass Vitus schon 1982 als Weiterentwicklung des 979er-Rahmen eine Karbon-Version baute. Auch hier waren sie eine der ersten Firmen, die so etwas konnten. Dabei hatten sie in den 70ern angefangen als Zulieferer von Rahmenrohren für die Großen wie Peugot, Motobecane und Gitane. 1991 dann präsentierten die Franzosen mit dem ZX1 ihren ersten Monocoque-Karbonrahmen vor. Bis auf die teils schrille Farbgebung, finde ich, immer noch von futuristischer Schönheit.
Heute gibt es die Marke Vitus immer noch. Nach eigenen Angaben nun statt in Frankreich in Irland beheimatet, werden die Bikes exklusiv über den Online-Handel Chainreactioncycles vertrieben. Auch eine Facebook-Seite mit mäßig vielen “Gefällt-mir”s informiert über die aktuelle (eher mittelmäßige) Fahrrad-Palette.

Mein ganz persönliches Vitus 979 wurde im Übrigen damals vom Kölner Radsportladen “Schlösser” in Buchforst vertrieben. Es trägt darum den kleinen Aufkleber auf der rechten Kettenstrebe (s. Fotos) – die typische Vitus-Beschriftung fehlt allerdings fast ganz. Nun aber zum bunten Bilderreigen meines neuen Vintagebikes.

 

Interessante Links zur Vitus sind:

– ein privater Blog, der sich auch Vitus-Rädern widmet,

– das Bicycle Info Project, das hier eine alte Broschüre von Vitus eingescannt hat.

 

Tatort Ottoplatz

Schilderirrsinn am Ottoplatz

Schilderirrsinn am Ottoplatz

Wenn jemand das Wort “Tatort” gebraucht, denken die meisten wohl zuerst an den Sonntag Abend auf der Couch. In zweiter Linie an die krude Wirklichkeit in dieser Stadt vor dem Wohnzimmerfenster. Aber beide Assoziationen verbindet, dass es sich mehr oder weniger um blutige, tödliche oder lebensgefährliche Geschehnisse dreht. Und das genau zeichnet den Köln-Deutzer Ottoplatz aus, eine seit Wochen vor dem dortigen Bahnhof gelegene Baustelle.
Klar, wenn der ehemals trostlos-hässliche Platz umgestaltet wird, ist mit einigen Unannehmlichkeiten für den Verkehr zu rechnen. Aber was die zuständige Baufirma Schnorpfeil bei der Verkehrsführung durch diesen öffentlichen Raum geleistet hat, ist Lobbyarbeit für den motorisierten Verkehr zum einen. Die Kehrseite ist im rechtlichen Sinne bislang wohl “versuchte Körperverletzung”. Während vier (4!) Spuren einen reibungslosen Autoverkehr sichern, werden Geh- und Radwege gesperrt, zugestellt und an den Rand gedrängt.

Irrgarten in rot-weiß

Verkehrsführung vom  Stadthaus kommend auf der Bahnhofsseite

Verkehrsführung vom Stadthaus kommend auf der Bahnhofsseite

Egal von welcher Seite man als Radler oder Fußgänger den Platz ansteuert, überall enden Wege vor rotweißen Balken oder Gittern, werden größere Umwege in Kauf genommen und vor allem die erhebliche Unfallgefahr zwischen allen Verkehrsteilnehmern. Ich passiere diesen Brennpunkt täglich zwei Mal – zum Glück erst abends, aber selbst da kommt es an verschiedenen Stellen zu Nadelöhren: buchstäblich, denn auf einer Seite verengt sich der Geh- und Radweg auf nicht mal einen Meter!
Ein Zustand, der offenbar viele ärgert, wie eine von mir angestoßene Diskussion auf Facebook zeigt. Zuletzt gab ein Post dort den Anstoß, dass ich mich mit der Stadt Köln in Verbindung setze. Eine Mail an den Bürgerservice, gefolgt von weiteren an den Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (Grüne) und Bürgermeisterin Angela Spizig (Grüne). Darin schildere ich ihnen die gefährliche Situation am Ottoplatz und meine Bitte, möglichst schnell eine bessere Verkehrsführung für den nicht-motorisierten Verkehr zu bewerkstelligen.

“Aus eigener Wahrnehmung bekannt”

Verkehrsführung vom Stadthaus kommend auf der Gegenseite

Verkehrsführung vom Stadthaus kommend auf der Gegenseite

Tatsächlich haben sowohl die Bezirksvertretung Innenstadt (für Hupke) als der Referent der BMin Spizig bereits zumindest per Mail geantwortet:

“Ihre Anregungen sind auch bereits im zuständigen Amt angekommen und man hat mir versprochen sich die Situation vor Ort erneut anzusehen und die Baufirmen zu bitten Rücksicht zu nehmen. Ich hoffe die Probleme lassen sich zur allgemeinen Zufriedenheit regeln.”
Christoph Goormann, Büro der Bürgermeisterin Angela Spizig.

“vielen Dank für Ihre Situationsbeschreibung zum Ottoplatz, die ich aus eigener Wahrnehmung bestätigen kann. Ich habe Ihren Hinweis an den Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik weitergeleitet und ihn gebeten darzulegen, wie sich aus seiner Sicht kurzfristig die Situation für Fußgänger und Radfahrer am Ottoplatz verbessern lässt.”
Dr. Regina Börschel, Bezirksvertretung Köln-Innenstadt, stellv. Bezirksbürgermeisterin.

Reaktionen der Passanten

Reaktionen der Passanten

Allein in der Zeit des Fotografierens zeigten sich die Probleme der Fußgänger und Radler: Verwirrung, Verstöße gegen die Verkehrsregeln und – leider nicht auf den Bildern – die Verdrossenheit, den Ottoplatz fast umrunden zu müssen, um zum Deutzer Bahnhof zu kommen. Wir sind also gespannt, was dort unternommen wird, BEVOR der Brennpunkt zum wirklichen Tatort wird; es zu blutigen, wenn nicht tödlichen Unfällen kommt.

Neues dazu hier auf elementerde.de